Wer im Umweltbereich tätig ist und den Menschen helfen will, Strom und Energie zu sparen, wird an Videos nicht vorbeikommen. Sie sind auf jeder Webseite zu finden und haben längst auch Einzug in die sozialen Netzwerke gehalten. Was aber macht den Erfolg der Videos aus und warum kann man sie gut in der Umweltvermittlung verwenden?

Ein Video vermittelt Informationen sowohl visuell als auch über den Ton. Dabei werden zwei unserer Sinne angesprochen, wenn es um die Informationsaufnahme geht. Außerdem können Bilder uns einen Eindruck von den tatsächlichen Gegebenheiten vermitteln, was beim Radio zum Beispiel schwieriger ist. Bei Audiobeiträgen ist immer auch die Vorstellungskraft des Hörers gefragt. Beim Video kann es weniger zu Missverständnissen kommen. Die Bilder sprechen eine deutliche Sprache und werden durch das Gesagte oder Töne unterstützt.

Um Informationen erfolgreich zu vermitteln, reicht keine reine Dokumentation. Stattdessen muss man Geschichten erzählen, und das ist mit Video am einfachsten. Beim Energiesparen zum Beispiel kann man eine Person in den Mittelpunkt stellen, die in den eigenen vier Wänden versucht, Strom zu sparen. Das schafft eine Nähe zum Thema beim Zuschauer und hilft, das Thema ansprechender und verständlicher zu machen.

Gerade Umweltthemen sind oft komplex und kompliziert. Sie zu erklären ist an sich schon eine Kunst. In einem Video ist das einfacher, weil man durch die Bebilderung alleine schon gezwungen ist, einen Sachverhalt zu vereinfachen und verständlicher zu machen. Ein Beispiel: Man kann zeigen, dass Wäsche mit 40 Grad gewaschen genau so sauber ist wie die mit 60 Grad gewaschene. Oder man kann eben anhand einer Geschichte verständlich machen, wie man mit Strom sparen auch Geld sparen kann, indem man eine reale Stromrechnung zur Hand nimmt. Diese wird dann mit der Abrechnung nach den Energiesparmaßnahmen verglichen. Wer das Schwarz auf Weiß im Video geliefert bekommt, wird eher überzeugt sein.